Vermisste Tiere:
Was mich unterscheidet

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie es sich anfühlt: Wenn unser Haustier verschwindet, sind wir bereit, alles zu tun, um es wiederzufinden.

Ich habe viel Zeit und Energie verloren, indem ich nach den Ortsangaben, die man mir gab, umherirrte, manchmal auch zeitversetzt… Ein wildes, verzweifeltes Rennen auf der Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

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Oft erhält der/die Tierkommunikator:in Elemente, die gleichzeitig stimmen und verwirren: Auf dieser Seite einen Baumstamm, eine Mauer, wie es sie zu Tausenden gibt, ein Straßenrand oder einen Feldweg… Die Hilfe sieht auf diesem Weg begrenzt aus.

Manche suchen Dank Pendel und Radiästhesie, bei der die Energie des Tieres zurückverfolgt wird, aber in meinem Fall stand das im Widerspruch zu den anderen Informationen: Das ist keine exakte Wissenschaft und vor allem wollte meine Katze nicht gefunden werden. Sie hatte beschlossen, allein in der Natur und in Freiheit zu sterben.

Viele Tierkommunikatoren lehnen die Fälle von vermissten Tieren ab: Frauchen und Herrchen sind verzweifelt und schlecht gelaunt, man steht unter Druck, die Erwartungen sind sehr hoch, das Gesamte kostet viel Zeit und vor allem Energie. Wenn das Tier nicht zurückkehrt, sind die Besitzer unzufrieden und können einem den Ruf schnell verschlechtern. Manchmal weiß das Tier selbst nicht, ob es lebt oder verstorben ist!

Ich nehme solche Fälle an, allerdings in einem bestimmten Rahmen und auf meiner eigenen Weise. Ich erstelle keine Schatzsuche, sondern: Ich frage das Tier, ob es in der Lage wäre, zurückzukommen, aber genauso wichtig sind der Grund seiner Abwesenheit und was die Besitzer tun können, damit das Tier zurückkehrt.

Diese große Angst, dass das Tier verletzt bzw. eingesperrt ist, habe ich selbst erlebt: Allerdings passiert das relativ selten. Ich werde keine Recherchen mit dem Pendel durchführen. So hart es klingt, verspreche ich dem Tier, ihm seinen freien Willen zu lassen. Je nach Bedarf, ergänze ich die Tierkommunikation mit einer gezielten energetischen Behandlung.

So ging ich bei einem Kater vor, der seit vier Tagen nicht nach Hause gekommen war. Sein Frauchen befürchtete, er würde erfrieren. Der vermisste Kater schickte mir Bilder: Einen Müllcontainer und Informationen über sein Futter, einen Straßenrand, genaue und gleichzeitig vage Informationen. Vor allem aber nannte er mir den Grund seiner Abreise.

Vor seiner Rückkehr wollte er sicherstellen, dass er weiterhin rausdürfte, und hat nach frischem Thunfisch gefragt. Sein Frauchen hat sofort zugestimmt, also konnte ich ihn beruhigen. An diesem Nachmittag hat er noch die Gegend erkundigt, aber an dem gleichen Abend kam er zurück in das warme Zuhause. Seitdem geht er nur noch für wenige Stunden täglich raus.

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