Von SatCom zu CatCom

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Ich habe es geschafft! Bin ich mutig oder verrückt? Innerlich fühlt es sich auf jeden Fall richtig an.

Von Satellitenkommunikation zu Tierkommunikation: Ein Katzensprung zur kabellosen Kommunikation.

Ich hatte alle Ausreden der Welt, in meiner Komfortzone zu bleiben: Ein Kind und Katzen zu ernähren, ein Haus abzubezahlen und die Angst, finanziell von meinem Ehepartner abhängig zu werden. Dazu noch ein aktives Sozialleben, ein positives Arbeitsklima, ein sicheres Gehalt, eine angemessene Fahrtzeit und sogar flexible Arbeitszeiten.

Eines Tages beschloss ich, ehrlich zu mir selbst zu sein. Plötzlich nahm ich wahr, dass ich immer wieder völlig erschöpft von der Arbeit nach Hause kam, ohne zu wissen warum: Die Kollegen waren alle nett und die Tätigkeiten auch nicht schwer. Ich fühlte mich einfach leer von der Rolle, die ich gespielt hatte, wie ein Theaterstück, das ich unermüdlich wiederholte, obwohl ganz andere Fähigkeiten, Wünsche und Pläne tief in mir schrien.

Dort wurde ich geschätzt, meinem Ego ging es gut, aber nach und nach drehten sich die Gespräche mit meinen Kollegen immer mehr um Tiere. Längst bevor ich es wagte, von meiner Ausbildung in Tierkommunikation zu erzählen, war ich die bevorzugte Ansprechpartnerin für jede Art von tierischer Beratung und sogar bei der Arbeit entwickelte sich meine Intuition immer weiter. Wie das eine Mal, als ich nachhackte und eine Minute später kam die seit Monaten ersehnte Bestellung an: Das geschah in den letzten Monaten immer öfters. Meine bedingungslose Liebe zu Tieren war kein Geheimnis, aber keiner hatte geahnt, wie die sich entwickeln würde.

Eines Tages beschloss ich, mich nicht mehr zu belügen. Ich erinnerte mich an all die tollen Jobs, die ich – ängstlich und mutig zugleich – aufgegeben hatte. Ich erinnerte mich daran, dass ich die Kraft gefunden hatte, zweimal das Land zu wechseln und alles von Grund auf neu aufzubauen, in einer Sprache, die ich zehn Jahre lang nicht mehr gesprochen hatte. Jetzt war die Zeit gekommen, aus Liebe zu mir und zu den Tieren zu handeln.

Heute stehe ich jeden Tag mit dem Gefühl auf, mit mir selbst in Einklang zu sein. Ich nehme mir die Freiheit, meinen Tag an meine Energie anzupassen, mir selbst zuzuhören und mich um mich selbst zu kümmern, um noch mehr zu strahlen. Ich bin so motiviert, dass ich Tag für Tag so viel mehr Tieren und ihren Familien helfen kann!

Also nein, ich weiß noch nicht, wie sehr sich das finanziell „lohnen“ wird. Die Höhe der Sozialversicherungsbeiträge in Deutschland ist gigantisch und ich habe einen Teil der Bürokratie entdeckt, was erst der Anfang ist.

Dennoch sende ich meiner Tochter jeden Tag die Botschaft: Wenn du einen Traum hast, halte daran fest und gib dir die Mittel, ihn zu verwirklichen. Das Leben ist zu kurz, um es nur halb zu leben.

Schicksal oder seltsamer Zufall? Die Firma, in der ich arbeitete, hatte als Slogan: „Tauchen Sie in eine neue Dimension ein“. Das habe ich wortwörtlich gefolgt.

Für all diese Jahre bleibe ich sehr dankbar, ein großes Kapitel meines Lebens ist nun zu Ende gegangen.

Ich freue mich auf alles, was jetzt noch kommt.

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